MARC VDS #DRESSEDBYHEROCK FÄHRT SENSATIONELL AUFS PODIUM - VON DER BOXENGASSE AUS

22/06/2015



 

Le Castellet, Frankreich – 21. Juni 2015: Für das BMW Team Marc VDS endete das 1.000-Kilometer-Rennen von Paul Ricard mit einem Podestplatz – trotz Start ins Rennen von der Boxengasse aus. Lucas Luhr, Markus Palttala und Maxime Martin fuhren den BMW Z4 GT3 mit der Startnummer 46 auf einen großartigen dritten Platz.

Das Rennen in Le Castellet sollte sich als eines der besten in der Geschichte der Blancpain Endurance Series erweisen, nicht zuletzt wegen des dramatischen Finales, bei dem die drei Fahrzeuge an der Spitze innerhalb von zehn Sekunden die Ziellinie überquerten.

Nach dem verkorksten letzten freien Training schien ein Podestplatz für Marc VDS in unerreichbare Ferne gerückt. Ein Motorschaden machte die Beschaffung eines Ersatz-Triebwerks über Nacht erforderlich, das die Mechaniker am Samstag in nur zweieinhalb Stunden einbauten und so das Auto rechtzeitig fürs Qualifying fertigstellten. Martin gelang zwar die achtbeste Zeit, doch die Regeln besagen, dass nach einem Motorwechsel von der Boxengasse aus gestartet werden muss.

Palttala übernahm den Startstint und ging hochmotiviert ans Werk. Dem Feld aus der Boxengasse hinterher eilend, hatte er nach 15 Runden bereits die Hälfte des 60 Fahrzeuge starken Startfelds hinter sich gelassen und lag nach einer Stunde Renndauer bereits auf Platz 22. Auch Luhr und Martin arbeiteten sich gut nach vorn durch, zeitweilig lag das Auto sogar zwei mal in Führung.

Gegen Ende des Sechs-Stunden-Rennens hatte das Trio jeden einzelnen Kontrahenten im Verlauf des Rennens mindestens einmal überholt, teilweise – und sehr zur Freude des Publikums vor Ort – mit sehenswerten Manövern. Doch um mit den beiden führenden Fahrzeugen mitzuhalten, fehlte dann doch der Topspeed auf den Geraden, ein dritter Platz war so das höchste der Gefühle.

Lucas Luhr, BMW Z4 GT3 #46:

„Einen enormen Anteil an diesem  Erfolg haben unsere Jungs, die extrem hart arbeiten mussten, um dieses Auto startklar zu bekommen. Sie mussten früh aus den Federn und arbeiteten unermüdlich bis zum Fallen der Zielflagge. Das Auto lief perfekt und alle Boxenstopps verliefen reibungslos. Markus und Maxime waren ebenfalls unglaublich. Es ist großartig wieder in dieser Serie anzutreten, denn der Konkurrenzkampf ist fantastisch, und das auf höchstem Niveau. Das war sicherlich eine großartige Vorbereitung für das 24-Stunden-Rennen von Spa.”

Markus Palttala, BMW Z4 GT3 #46:

„Als ich da an der Boxenausfahrt darauf wartete nach dem vorbei rauschenden Feld loszufahren, da hegte ich natürlich den Traum von einem Podestplatz, aber so recht daran glauben konnte ich nicht. Es machte unglaublichen Spaß durch das Feld zu jagen und Boden gutzumachen, vor allem im ersten Stint. Wir hatten ein wirklich sehr gutes Rennen. Von der Boxengasse aufs Podest ist schon unfassbar, ich bin sehr, sehr gücklich. Wenn man mit so einem Handicap starten muss, kann man in einem so starken Feld noch nicht einmal mit einer Platzierung in den Top 10 rechnen. Jetzt freuen wir uns auf Spa, einem Rennen, das mir, einfach allen hier im Team viel bedeutet.”

Maxime Martin, BMW Z4 GT3 #46:

„Wenn man aus der Boxengasse starten muss, aber am Ende auf dem Podium steht, dann ist das überwältigend. Das gesamte Team kann sich über diesen Erfolg mit stolz freuen, die Boxenstopps waren brillant – und das nach einem Motorwechsel, einfach eine Meisterleistung. Ich bin so dankbar für ihren Einsatz. Lucas und Markus leisteten ebenfalls großartige Arbeit während ihrer Stints, mehr wäre wohl insgesamt kaum gegangen. Dabei begann es recht unglücklich, aber Ende gut, alles gut. Für Marc ist das natürlich auch großartig – immerhin fahren wie ja für ihn! Unser nächstes Ziel: Spa.”

Marc van der Straten, Teameigner:

„Von allen Rennen, das dieses Team bislang gezeigt hat, war das das beeindruckendste. Am Freitag sah es noch recht düster aus, doch der unglaubliche Einsatz aller im Team bedeutete am Ende, dass wir mit Champagner und Trophäen feiern können. Ich kann das noch gar nicht fassen, dass wir auf dem Podium gelandet sind! Von nun an wird sich alles um das große Rennen drehen, den 24 Stunden von Spa. Ich liebe dieses Rennen, das liegt mir sehr am Herzen und ich hoffe sehr, dass wir dort gut werden abschneiden können.”

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